Arbeiten und leben in Essen

Umzug für den neuen Job — was du wissen solltest

Diese Seite wird gerade aufgebaut. In Kürze findest du hier lokal recherchierte Informationen zu Mietniveau, Verkehrsanbindung, Kinderbetreuung und Freizeitangeboten in Essen.

Wer zieht nach Essen?

Der Wanderungssaldo und die Alters-Kohorten der Zuziehenden sind die aussagekräftigsten Signale dafür, ob eine Stadt gerade attraktiv ist — für Familien, junge Erwachsene oder Ältere.

Wanderungssaldo
5,0
↑ +127,3 % seit 2019
Familienzuzug
3,4
↑ +950,0 % seit 2019
Bildungszuzug
39,2
↑ +5,4 % seit 2019
Rentner-Zuzug
-3,1
↑ +6,1 % seit 2019
Elternjahrgänge
19,7 %
↑ +1,0 % seit 2019
Unter 18
17,0 %
↑ +4,3 % seit 2019

Familien ziehen zu (Familienwanderung: +3,4/1000). Die Bildungswanderung ist stark positiv (+39,2/1000) — das ist typisch für Hochschul-Standorte. Ältere Menschen ziehen weg (Alterswanderung -3,1/1000). Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 17,0 %.

Datenjahr 2023 · Quelle: Wegweiser Kommune, Bertelsmann Stiftung (CC0) · alle 23 Kennzahlen & Zeitreihen

Essen zählt mit 586.608 Einwohnern (Stand 2023) zu den größten Städten Nordrhein-Westfalens und bietet damit einen dichten lokalen Arbeitsmarkt kombiniert mit städtischer Infrastruktur. Wer hier lebt und arbeitet, profitiert von einem dichten Netz an Arbeitgebern aus unterschiedlichen Branchen – derzeit sind im Portal 105 offene Stellen gelistet. Der folgende Überblick ordnet ein, was die Stadt als Wohn- und Arbeitsort kennzeichnet.

Zahlen und Zeitreihen für Essen

Essen verzeichnete zwischen 2011 und 2023 ein Bevölkerungswachstum von 3,7 Prozent – wobei sich das Tempo zuletzt deutlich verlangsamt hat: In den letzten fünf Jahren betrug das Plus nur noch 0,6 Prozent. Das Wachstum ist damit solide, aber keineswegs dynamisch. Der Wanderungssaldo von 5,0 je 1.000 Einwohner (2023) zeigt, dass Essen per Saldo mehr Menschen anzieht als verliert – ein Indikator für eine gewisse Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsplätzen in der Stadt.

Mit einer Einwohnerdichte von 27,9 Einwohnern je Hektar ist Essen eine der dichter besiedelten Großstädte in NRW. Das Durchschnittsalter liegt bei 43,9 Jahren, das Medianalter bei 43,6 Jahren – beides Werte, die über dem Bundesdurchschnitt von rund 44,5 Jahren liegen und eine vergleichsweise reife Erwerbsbevölkerung beschreiben. Der Altenquotient von 36,6 (65-Jährige und Ältere je 100 Erwerbsfähige) signalisiert einen wachsenden Bedarf an Pflege- und Gesundheitsberufen. Der Jugendquotient von 31,8 (unter 20-Jährige je 100 Erwerbsfähige) sowie ein Anteil von 17,0 Prozent unter 18-Jähriger verweisen auf eine nennenswerte Nachfrage nach Kinder- und Betreuungsangeboten in der Stadt.

Für Bewerber und Umsteiger

Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet der Blick auf die Essener Zahlen: Der Markt ist groß genug, um branchenübergreifend zu suchen – und das Umland in Richtung Gelsenkirchen, Bochum oder Mülheim an der Ruhr erweitert die Optionen weiter. Wer gezielt nach Berufsfeldern sucht, findet auf der Berufe-Übersicht eine strukturierte Übersicht aller Kategorien. Wer wissen möchte, welche Unternehmen in Essen besonders viele Stellen besetzen, erhält auf der Seite Top-Arbeitgeber in Essen eine datenbasierte Übersicht.