Gehälter in Essen

Aktuell enthalten zu wenige Stellenausschreibungen in Essen eine konkrete Gehaltsangabe, um einen belastbaren Median zu bilden. Wir zeigen einzelne Werte auf den jeweiligen Stellenkarten.

Weiterführende Gehaltsvergleiche

Für tiefere, statistisch abgesicherte Werte pro Beruf und Region:

Methodenhinweis: Die oben gezeigten Werte sind Aggregate aus dem aktuellen Stellenfeed und nicht mit einer amtlichen Verdienststatistik gleichzusetzen. Sie spiegeln Ausschreibungsgehälter wider (was Arbeitgeber offerieren), nicht tatsächliche Verdienste (was Beschäftigte real erhalten).

Wer in Essen eine Stelle sucht oder wechseln möchte, stellt früh die Frage nach dem Verdienst. Mit 586.608 Einwohnern (Stand 2023) ist Essen die größte Stadt im Ruhrgebiet und einer der bedeutendsten Arbeitsmärkte in Nordrhein-Westfalen. Das Gehaltsniveau wird dabei von einer Vielzahl regionaler Faktoren geprägt — von der Branchenstruktur über die Altersstruktur der Belegschaften bis hin zur Nachfrage auf dem lokalen Stellenmarkt. Aktuell sind im Portal 105 offene Stellen gelistet, verteilt auf 45 Arbeitgeber.

Zahlen und Zeitreihen für Essen

Essen hat seit 2011 ein Bevölkerungswachstum von 3,7 Prozent verzeichnet, in den letzten fünf Jahren verlangsamte sich das Wachstum auf 0,6 Prozent. Der Wanderungssaldo liegt bei 5,0 je 1.000 Einwohner (Stand 2023) — ein Indikator dafür, dass die Stadt für Arbeitnehmer aus der Region weiterhin Zuzugspotenzial besitzt. Das Durchschnittsalter der Essener Bevölkerung beträgt 43,9 Jahre, das Medianalter 43,6 Jahre. Der Altenquotient von 36,6 (65-Jährige und Ältere je 100 Erwerbsfähige) liegt im oberen Bereich für Großstädte in Nordrhein-Westfalen. Das bedeutet: Ein wachsender Anteil erfahrener Fachkräfte geht in den kommenden Jahren in den Ruhestand, was Druck auf das Lohnniveau in Engpassberufen erzeugen kann. Der Jugendquotient beträgt 31,8 (unter 20-Jährige je 100 Erwerbsfähige), der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 17,0 Prozent. Im Vergleich zu Nachbarstädten wie Gelsenkirchen und Bottrop sowie zu Mülheim an der Ruhr, Bochum und Oberhausen teilt Essen strukturell ähnliche demografische Herausforderungen — mit einer überdurchschnittlich hohen Einwohnerdichte von 27,9 Einwohnern je Hektar, die auf einen dichten, urban geprägten Arbeitsmarkt hinweist.

Für Bewerber und Umsteiger

Für Bewerberinnen und Bewerber in Essen lohnt es sich, vor Gehaltsverhandlungen sowohl den regionalen Branchenmix als auch die konkrete Stellenlage zu prüfen. ALDI Nord gehört aktuell mit 14 Ausschreibungen zu den aktivsten Arbeitgebern im Portal — ein Hinweis auf die Branchen mit dem höchsten Einstellungsdruck. Einen Überblick über gefragte Berufsfelder und ihre Gehaltskorridore bietet die Berufe-Übersicht. Wer wissen möchte, welche Arbeitgeber in Essen besonders viele Stellen besetzen, findet diese Informationen unter Top-Arbeitgeber in Essen.